Was ist Demenz?

Demenz ist der Oberbegriff für eine Vielzahl von Erkrankungen, die zu einem schrittweisen Verlust der geistigen Fähigkeiten führen. Die häufigste und deshalb bekannteste Form der Demenz ist die Alzheimer-Erkrankung. Für Angehörige von demenziell Erkrankten ist es hilfreich, sich früh über den Verlauf der Krankheit zu informieren.

Das Alter ist einer der Hauptrisikofaktoren für die Entwicklung einer Demenz. Wie alle anderen Organe des Körpers ist auch das Gehirn vom Alterungsprozess betroffen. Die Unterscheidung zwischen altersbedingten Einschränkungen des Gedächtnisses und einer beginnenden demenziellen Erkrankung ist schwer zu treffen und sollte im Bedarfsfall medizinisch abgeklärt werden.

Liegt eine Demenz vor, so sind mindestens zwei kognitive Teilbereiche betroffen – das kann das Gedächtnis, die Aufmerksamkeit oder die Sprache sein. Es können auch Schwierigkeiten bei der Entscheidungsfindung oder dem Planen von Handlungen vorliegen. Erkrankte verlieren Erinne-run-gen oder finden nicht mehr die richtigen Worte.

Hilfe für Angehörige

Unter den durch die Krankheit bedingten Wesensveränderungen leiden Betroffene und Angehörige gleichermaßen. Der vertraute Mensch entfremdet sich zunehmend, er kann sich in sich zurückziehen oder aggressives Verhalten zeigen. Neben Diagnose und Behandlung ist deshalb die Aufklärung und Einbeziehung der Angehörigen besonders wichtig.

Betreuungsangebote für Demenzkranke

Demenz-Patienten fühlen sich meist in ihrer vertrauten Umgebung am sichersten. Früher oder später wird ein Umzug in eine speziell ausgestattete Einrichtung jedoch unumgänglich sein. Viele Pflegeeinrichtungen bieten eine sogenannte „beschützende Pflege“ für psychisch veränderte ältere Menschen an.

Durch Kontakte und Aktivierung in kleinen Gemeinschaften wird einem sozialen und emotionalen Rückzug entgegengewirkt. Für die Unterbringung in einem beschützenden Pflegebereich ist ein Unterbringungsbeschluss durch ein Betreuungsgericht erforderlich.

Eine Alternative sind sogenannte Demenz-WGs, die ihren Bewohnern viele Vorteile bieten und immer beliebter werden. In der Regel leben hier wenige zu Betreuende in kleinen Gruppen zusammen. Die Einrichtungen und ihre Räumlichkeiten sind überschaubar, die Pfleger können sich ausreichend um jeden Einzelnen kümmern.

Pflegediakonie Seniorenzentrum Pinneberg

Rockvillestraße 2, 25421 Pinneberg
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